Maschinenschreiben
Wichtiges zum Kurs
Das Maschinenschreiben am Computer hat am FMG inzwischen seit 1991Tradition.
Ein Computer steht inzwischen in jedem Büro und ist ein ganz normales Arbeitsmittel. Heutzutage werden Texte nur noch mit dem Computer geschrieben, verbessert, verschönert und oft gar nicht mehr ausgedruckt, sondern als Datei weitergegeben (z.B. bei e-mails - oder dem beliebten "Chatten" im Internet). Und gerade bei der Unterhaltung per Tastatur kann es nicht schnell genug gehen. Kein Wunder also, dass immer mehr jüngere Schülerinnen und Schüler in die Kurse für das Maschinenschreiben strömen.
Sie lernen in den Kursen keineswegs nur das Schnell-Schreiben mit 10-Fingern, sondern auch das Umgehen mit dem Computer und mit einer Textverarbeitung. Sie üben eine korrekte Körperhaltung (sicher das Schwierigste) und verbessern ihre Konzentration.
Was war es früher für ein Plagen an den mechanischen Schreibmaschinen, wie schnell war eine Sehnenscheidenentzündung da, wie mühselig das starke Herunterdrücken der Tasten, der Rücklauf, der jede Zeile beendete und nicht zuletzt die umständliche Fehlerkorrektur.
Es ist erstaunlich, wie schnell die Teilnehmer lernen. Nach nur 15 (Wochen-)Stunden konnten alle Teilnehmer einigermaßen sicher mit 10 Fingern in einem speziellen Tastmeister-Programm schreiben. In weiteren 10 Stunden wurde dies weiter geübt und verfestigt und gleichzeitig in der Textverarbeitung "word" mit der Autorenkorrektur begonnen, d.h. ein vorher abgespeicherter Text wurde nach Vorgabe korrigiert.
Dann waren alle beim "Bayerische Leistungsschreiben" dabei. Der Wettbewerb, an dem rund 1000 bayerische Schulen mit fast 60 000 Schülern teilnehmen, wird vom "Bayerischen Stenographenverband e.V." in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus veranstaltet. Die Ergebnisse der Teilnehmer unserer Schule sind sehr gut. Mehr als 3000 Anschläge/Minute schaffen einige (fortgeschrittene) Schüler, das Maximum lag dieses Jahr sogar bei 4415 Anschlägen/Minute. Ob auch dieses Jahr Preise und Urkunden winken, wird aber erst Ende Juli feststehen.
Seit 1991 ist beim "Bayerischen Leistungsschreiben" in 10 Minuten ein Text möglichst fehlerfrei abzuschreiben.
Seit 1997 ist erstmals die Autorenkorrektur1 mit dabei, d.h. in 20 Minuten werden 15 Korrekturen an einem vorgegebenen Text durchgeführt. Die Schüler waren gleich so gut, dass die Schule einen 2. Platz erhielt.
1998 kam zusätzlich die Autorenkorrektur2 hinzu, d.h. in 10 Minuten sollten die Schüler möglichst viele Korrekturen an einem vorgegebenen Text durchführen. Dieses Jahr erreichte Maximilian Bauer (damals Kl. 9A) den 2. Platz in der Autorenkorrektur2, er schaffte 77 Korrekturen in 10 Minuten bei nur 2 Fehlern. Darüber hinaus erhielt er mit 3198 Anschlägen in 10 Minuten den 3. Platz in der Texterfassung. Für die beiden Plätze wurde er mit einer Urkunde und einem Buchpreis belohnt.
Da auch die anderen gut gearbeitet haben, kam das Franz-Marc-Gymnasium auf die ersten Plätze in der Autorenkorrektur 1 und 2. Auch sie wurden mit Buchpreisen ausgezeichnet. Das Kultusministerium würdigte diese Leistungen.
Bis zum Schluss des Schuljahres wird noch die Briefgestaltung und das Schreiben nach Diktat eingeübt. Im Juli können alle Teilnehmer eine Prüfung über alle Aufgabenbereiche ablegen und ein Zeugnis erwerben.
Durch das Trainieren und gute Einüben ist und bleibt unsere Schule auf den vorderen Plätzen (auch 1999 und 2000)!! siehe auch Bay. Leistungsschreiben - Ergebnisse
Ergänzung später:
1999 erzielte Maximilian Bauer den 2. Platz in der Autorenkorrektur2, das Franz-Marc-Gymnasium den 1. Platz in der Autorenkorrektur1 und den 1. Platz in der Autorenkorrektur2.
2000 wurde Maximilian Bauer Landessieger im Bereich der Gymnasien in der Textverarbeitung mit 4041 Anschlägen in 10 Minuten. Zeitungsartikel vom 28.11.00. Weiterhin erhielt Maxi Bauer in der Autorenkorrektur2 den 2. Platz. Auch das Franz-Marc-Gymnasium belegte den 1. Platz in der Autorenkorrektur1, den 1. Platz der Autorenkorrektur2 und den 3. Platz in der Textverarbeitung.
© Cordula Freist 2000