Wie
schon bei der Südbayerischen, musste jeder Teilnehmer drei Routen mit
steigendem Schwierigkeitsgrad (4+,5+ und 6+) bewältigen. Nur wenigen
Teilnehmern ist es dreimal gelungen top zu klettern. Einer von ihnen war Justus
Bork. Unsere übrigen Starter, Matthias Bründl, Uli Lichnovsky und Ralf
Engelhart schafften zweimal top, mussten aber in der dritten Runde nach hartem
Kampf frühzeitig die Segel streichen. Das bedeutete, dass das Gesamtergebnis
aller addierten Einzelleistungen (d.h. der erzielten Klettermeter) dieses Mal
nicht für einen Spitzenplatz gereicht hat. Trotzdem ist der 5. Platz unter 16
Teilnehmern in der Wettkampfklasse III als Erfolg zu werten. Vor allem, wenn man
bedenkt, dass sich der spätere Sieger, das Luitpold-Gymnasium München, vier
Stunden wöchentlich in Thalkirchen vorbereitet hat, also ein echtes Heimspiel
hatte.
Überraschend
war schließlich nicht der Sieg des Luitpold Gymnasiums, sondern das starke
Abschneiden der südbayerischen Schulen, die in beiden Wettkampfklassen die Nase
deutlich vor den Teilnehmern aus Nordbayern hatten.
Kletterinteressierte sollten sich den 2.11.00 vormerken, denn da berichtet das Bayrische Fernsehen in der Sendung „Auf die Plätze“ um 16.45 Uhr ausführlich vom Landesfinale Sportklettern.
Bernhard Hobmaier