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Klettern am Franz-Marc-Gymnasium |
Speed-Kletter-Wettbewerb am 27.07.05 - Ergebnisse
Kletterhalle in Markt Schwaben fertig - mit Bild
Jugend trainiert für Olympia - Sportklettern Südbayerisches Finale in Bad Tölz - mit Foto
Sieg beim Kletterturnier Rosenheimer Land 16.03.05
6. Salewa Boulder - Cup mit 3 Fotos
4. Platz beim Landesfinale Klettern
5. Salewa Boulder - Cup mit 3 Fotos
Neues - Dezember 2002 - Siege!!!
Als
Anerkennung für jahrelange Aufbauarbeit ist das FMG ab dem Schuljahr
2002/2003 Stützpunktschule für Sportklettern, als bisher einzige Schule
Bayerns, neben dem Luitpold Gymnasium München.
Als
Stützpunkt hat man die Möglichkeit, 4 Stunden Differenzierten Sport zu
erteilen.
Besonders
angenehm für die angespannte Stundensituation ist, dass ab dem nächsten
Schuljahr wieder 2 Stunden außerhalb der schulischen Butgetierung zugeteilt
werden, wodurch die übrigen Wahlfächer zumindest ein bisschen entlastet
werden.
Stützpunktschulen
haben in Zusammenarbeit mit den Vereinen auch Aussicht auf finanzielle Unterstützung
für benötigte Geräte und Materialien.
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Ab
dem nächsten Schuljahr wird erstmals ein Grundkurs Sportklettern angeboten, für
den sich bereits 19 Schüler angemeldet haben. Neben der reinen Kletterleistung
geht es auch darum, technische Fertigkeiten zu zeigen.
Damit
gehört das Franz Marc Gymnasium zu den wenigen Schulen Bayerns, die dieses
Sportangebot im Grundkurs-Programm haben.
„Jugend
trainiert für Olympia“
Nachdem
sich heuer 440 Kletterer aus ganz Bayern für die Wettkämpfe angemeldet hatten,
war erstmals ein Regionalentscheid nötig, der, in die Regierungsbezirke
aufgeteilt, in Schäftlarn stattfand. Die vier Erstplazierten qualifizierten
sich für das Südbayerische Finale in Augsburg
Dabei
gelang es erstmals nicht, in das Landesfinale vorzustoßen. Unsere Mannschaft,
diesmal in der Wettkampfklasse II (1984 –1986), scheiterte in Augsburg denkbar
knapp. Als achtplaziertes Team fehlten nur 4 Klettermeter bei erreichten 305
Metern zum Erreichen des 7. Platzes, der zum Einzug in das Landesfinale gereicht
hätte.
15
Mannschaften mit je 4 Startern traten an. Nach der Einstiegsroute im
Schwierigkeitsgrad 5+, stand als Steigerung eine 6+-Route an, die toprope bewältigt
werden musste. Nur wer die 6+ top kletterte, konnte sich für die 7+, erstmals
im Vorstieg, qualifizieren. Von unseren Startern schafften dies Justus Bork,
Bastian Beuttel und Matthias Bründl, während Uli Lichnovsky, wegen einer
Verletzung mit Trainingsrückstand angetreten, 2 Griffe unter top hängen blieb.
Als
Einzigem gelang es Justus Bork die schwierige 7+-Route im Vorstieg, d.h. mit
Einklinken in Express-Schlingen souverän zu meistern. Überlegener Sieger der Südbayrischen
wurde die Freie Walldorf-Schule Chiemgau, vor dem Luitpold Gymnasium München.
Fazit:
Nicht nur die Anzahl der Kletterer steigt, auch das Niveau nimmt von Jahr zu
Jahr zu. So wird es zusehends schwerer, mit den besten Mannschaften Bayerns
mitzuhalten. Da aber unsere Mannschaft relativ jung ist, zwei unserer Starter hätten
noch in der Wettkampfklasse III starten dürfen, besteht die berechtigte
Hoffnung, dass der Einzug ins Landesfinale nächstes Jahr wieder möglich ist.
Bernhard Hobmaier
Das
Ziel beim Klettern in der Thalkirchner Kletterhalle liegt 18m Meter über dem
Boden. Es ist der oberste Klettergriff unter dem Hallendach. Ein anstrengender
Weg für 108 Schüler aus 23 bayerischen Schulen, vier davon vom
Franz-Marc-Gymnasium.
Wie
schon bei der Südbayerischen, musste jeder Teilnehmer drei Routen mit
steigendem Schwierigkeitsgrad (4+,5+ und 6+) bewältigen. Nur wenigen
Teilnehmern ist es dreimal gelungen top zu klettern. Einer von ihnen war Justus
Bork. Unsere übrigen Starter, Matthias Bründl, Uli Lichnovsky und Ralf
Engelhart schafften zweimal top, mussten aber in der dritten Runde nach hartem
Kampf frühzeitig die Segel streichen. Das bedeutete, dass das Gesamtergebnis
aller addierten Einzelleistungen (d.h. der erzielten Klettermeter) dieses Mal
nicht für einen Spitzenplatz gereicht hat. Trotzdem ist der 5. Platz unter 16
Teilnehmern in der Wettkampfklasse III als Erfolg zu werten. Vor allem, wenn man
bedenkt, dass sich der spätere Sieger, das Luitpold-Gymnasium München, vier
Stunden wöchentlich in Thalkirchen vorbereitet hat, also ein echtes Heimspiel
hatte.
Überraschend
war schließlich nicht der Sieg des Luitpold Gymnasiums, sondern das starke
Abschneiden der südbayerischen Schulen, die in beiden Wettkampfklassen die Nase
deutlich vor den Teilnehmern aus Nordbayern hatten.
Kletterinteressierte
sollten sich den 2.11.00 vormerken, denn da berichtet das Bayrische Fernsehen in
der Sendung „Auf die Plätze“ um 16.45 Uhr ausführlich vom Landesfinale
Sportklettern. Bernhard
Hobmaier
Entstehung der Kletterwand - in Bildern
3.
Platz bei den südbayrischen Meisterschaften.
Am 8.Juni 00 fanden in der Sporthalle
der Volksschule Bad Endorf die 1. Kletterwettbewerbe auf Schulebene statt.
Unsere Schüler kämpften in der WK III (1985–1988) mit 17 anderen
Mannschaften um den Sieg. Dies zeigt, dass Sportklettern inzwischen, was die
Teilnehmerzahlen betrifft, mit anderen Sportarten konkurrieren kann.
Geklettert wurde grundsätzlich
toprope, die Routen wurden demonstiert. Die Gesamtleistung jedes der vier
Teilnehmer ergab sich aus der Summe der zurückgelegten Klettermeter, die
Gesamtleistung der Mannschaft aus der Summe jedes Mannschaftsmitglieds.
Da alle Starter aus Markt Schwaben
jeweils ihre Routen top kletterten, erreichte das Team eine Gesamtkletterhöhe
von 108,75m. Allerdings gelang dies drei weiteren Teams, was die enorme
Leistungsdichte verdeutlicht.
Ein Superfinale im Schwierigkeitsgrad
7 war notwendig. Dabei mussten die jeweils zwei besten Kletterer jeder
Mannschaft gegeneinander antreten. Die beiden Hauptschüler aus Gangkofen kamen
am weitesten. Matthias Bründl und Justus Bork erreichten die gleiche Höhe.
Nachdem dies auch den beiden Startern vom Luitpold Gymnasium München gelang,
wurde ein erneutes Finale um den 2. Platz notwendig. Dieses Mal gingen Uli
Lichnovsky und Ralf Engelhardt an den Start und unterlagen ihren Gegnern aus München
nach hartem Kampf. Somit blieb nach zweimaligem Stechen der 3. Platz, was zur
Teilnahme am Landesfinale in München Thalkirchen berechtigt.
Die Erstplazierten konnten sich über
Urkunden, Pokale und Kletterzubehör als Sachpreise freuen.
Nach dem enormen Zulauf, was die
Teilnehmerzahlen betrifft, ist davon auszugehen, dass im nächsten Schuljahr,
wie in den anderen Sportarten auch, in vier Wettkampfklassen gestartet wird.
Dies bedeutet, dass mehr und vor allem auch jüngere Schüler an den Wettkämpfen
teilnehmen können.
Diff. Sport Klettern
"Klettern? Was ist denn das? Das sind doch diese Lebensmüden, die sich an nicht vorhandenen Griffen die steilsten Felswände im Gebirge hochziehen!
Und was hat das überhaupt mit unserer Schule zu tun? Noch dazu ohne Gebirge?" So oder so ähnlich werden vielleicht einige denken, die erfahren, dass an unserer Schule jetzt ein differenzierter Sport Klettern angeboten wird. Dabei haben sie dann eventuell abenteuerlichste Dokumentarfilme im Hinterkopf (meinetwegen auch nur "Cliffhanger") oder diese schönen Poster mit Bildunterschriften wie "The only thing to fear is fear itself".
Aber lasst euch von diesen ersten Gedanken nicht abschrecken! An der Schule machen wir etwas anderes, nämlich Sportklettern. Und dazu ist eigentlich jeder in der Lage.
Sportklettern, Klettern, wo ist denn da bitte der Unterschied? Nun, eigentlich ganz einfach. Das "klassische" Klettern, an das die meisten zuerst denken, spielt sich im Gebirge ab. Sportklettern hingegen nur in Klettergärten - und das sind zumeist künstliche Wände, die für uns auch durchaus in Reichweite sind. Sehr schöne gibt es - wo sonst - in München, aber eben auch in Markt Schwaben (am alten Klärwerk).
Klar, die Übergänge sind fließend und der Großteil derer, die mit Sportklettern im Klettergarten anfangen, wagt sich irgendwann auch einmal ins Gebirge. Dort ist es nämlich einfach schöner, sei es die Landschaft, besonders im schönsten Sommerwetter, oder sei es die völlig andere Atmosphäre.
Doch so unwichtig das für den Laien auf den ersten Blick auch erscheinen mag, so gravierend ist der Unterschied. Schließlich setzt man im Gebirge prinzipiell sein Leben aufs Spiel. Wenn sich das Risiko natürlich mit Vernunft und Erfahrung durchaus minimieren lässt, ausschließen lässt es sich nie. Deswegen auch diese bewußt harte Formulierung; man sollte sich halt dessen bewußt sein.
Aber nachdem jetzt erst einmal abgeklärt ist, worum es eigentlich geht, widme ich mich nun ganz und gar dem Sportklettern. Diese Sportart ist eigentlich noch gar nicht so alt, wie man vielleicht meinen würde. Ihre Ursprünge liegen, man mag's kaum glauben, in der Hippie-Bewegung in Amerika. Die wußten halt nicht, was sie machen sollten, und sind dann zum Spaß mal eben ein paar Felsen hochgekraxelt. Und damit haben sie in dieser Disziplin auch ganz unbewußt im Begriff "Bergsport" die Betonung von "Berg" auf "Sport" verschoben.
Inzwischen ist Sportklettern zu einer ernsthaften Alternative zu "gewöhnlichen" Sportarten wie Basketball, Fußball oder Tennis geworden. Denn sobald man ein paar grundlegende Sicherungstechniken erlernt hat, ist das Verletzungsrisiko kaum größer. Von kleinen Abschürfungen einmal abgesehen, die gehören halt dazu. Wer auf halber Strecke nicht mehr weiter kann - kein Problem: Das Seil kommt von oben, so dass man sich bequem "ins Seil setzen" kann, um wieder zu Kräften zu kommen und die kritische Stelle zu begutachten. Wer nach einiger Erfahrung nach mehr Nervenkitzel sucht, kann außerdem noch "vorsteigen". Das heißt, dass das Seil erst vom Kletternden nach oben gebracht wird, der sich mehrere Zwischensicherungen baut. Der Haken dabei ist, dass man sich stellenweise über der Seilfixierung in der Wand bewegt, was dann schlicht und einfach zur Folge hat, dass man (hoffentlich kontrolliert) stürzen kann. Im Normalfall - gesegnet seien die geringen Hakenabstände - aber nicht sehr weit, sondern inklusive Seildehnung maximal 2 - 3 Meter. Auch das klingt schlimmer als es ist - selbst wenn von Zeit zu Zeit eine Abschürfung drin ist - das eigentliche Problem dabei ist die nervliche Anspannung oder eben Angst, die einem dann bestimmte Stellen zur unüberwindbaren Hürde werden lässt, die "im Nachstieg" eigentlich kein Problem sind.
Im Vergleich mit anderen Sportarten ist allerdings auch klar, dass Klettern eine relativ anstrengende Sportart ist, die zudem den ganzen Körper fordert. Doch das ist ja eigentlich gerade das Schöne dabei, oder nicht? Man trainiert - ganz klar - Kraft, aber auch Gleichgewichtssinn, Koordination, Konzentration, Gelenkigkeit und seine Nerven. Ein bißchen Kondition schadet dabei natürlich auch nicht. Wer nun meint, dafür erst wieder extra Kraft- und Ausdauertraining machen zu müssen, liegt damit... teilweise richtig. Wer diesen Ehrgeiz aufbringt, tut sich natürlich leichter. Auf der anderen Seite ist aber auch gerade beim Klettern das Schöne, dass es von Anfang an Erfolgserlebnisse gibt. Schließlich gibt es immer eine Wand, die leicht genug ist. Genauso wie nach oben absolut keine Grenzen gesetzt sind.
Vielleicht liegt es gerade daran, dass eben jeder an seinem Limit klettert, dass auch jeder von Anfang an mit seinem Können akzeptiert wird. Abfälliges Hinabblicken auf Anfänger oder Schlechtere habe ich zumindestens noch nie erlebt. Und das "Du" unter Kletterern ist sowieso Ehrensache. Nicht nur am Berg, sondern selbst in den entsprechenden Geschäften. Man ist ja unter Gleichgesinnten.
Übrigens könnte man das auch als Hinweis auf - mancher mag es vielleicht schon erahnt haben - eine gewisse Exklusivität deuten. Denn obwohl Klettern zwar als Sport zur Zeit boomt - ein Massensport wird es wohl nie werden. Dafür ist es schlicht und einfach zu anstrengend. Und muß ich noch erwähnen, dass natürlich nicht jeder sein Leben weit weg vom sicheren Boden an ein Seil und ein paar Karabiner hängen mag?
Hierbei sei noch kurz ein Wort zur Ausrüstung verloren. Sie ist glücklicherweise nicht teurer als beispielsweise eine Streethockey-Ausrüstung. (Wo wir doch gerade bei Mode- oder Massensportarten sind...) Aber stopp! Rennt jetzt nicht los und deckt euch komplett ein! Denn auch die Schule ist in Besitz der nötigen Grundausstattung. Und die kann jeder kostenlos benutzen, der zum Klettern kommt. (zur Zeit Dienstags nach der 6. Stunde in der Turnhalle) Wer jetzt sagt "Na endlich kommt der Kerl mal zur Sache. Ich wollte doch nur wissen worum's da in der Schule geht, und der schwafelt von Gott und der Welt...", der kann beruhigt sein, ich komme schon zum Ende. Denn um all dieses Geschwafel geht es eben in der Schule: Um Klettern, genauer Sportklettern eben!
Nun sind zwar alle Kletterer irgendwo ein bißchen verrückt, aber so verrückt, dass wir selbst im Winter bei Frost draußen klettern würden, sind wir dann doch nicht. Und was macht ein Kletterer, der draußen nicht klettern kann? Keine Frage, er baut sich drinnen seine eigene Kletterwand! Also sind wir momentan gerade dabei, den Kraftraum der Schule umzugestalten in einen Boulderraum. Boulderraum? Na ja, bouldern heißt ganz einfach klettern in Absprunghöhe. Mehr gibt der ehemalige Kraftraum halt einfach nicht her. (Wobei Bouldern aber als Training sogar am effektivsten ist!) Dafür ist aber allerdings eine in der Neigung verstellbare Kletterfläche geplant. Die Freaks unter uns sehnen sich nämlich weg von der Senkrechten zu einer erneuten Annäherung an die Waagrechte. Überhängend und von unten versteht sich!
Also, bist Du auf den Geschmack gekommen? Dann schau doch einfach mal vorbei! Zum Schluß sei Dir noch versichert, dass es bei uns wirklich super locker zugeht. Bloß keine Berührungsängste und von wegen "Aber wenn ich da rein gehe, dann muß ich da ja auch jede Woche regelmäßig und ohne Ausnahme hin!" (Als Vorwarnung sei allerdings gesagt, wenn Du erst einmal voll dabei bist, zieht es Dich sowieso am Wochenende auch noch zum Klettern!) In erster Linie geht es uns doch um den Spaß. Und den haben wir auf jeden Fall, man ist ja schließlich unter Kletterern...
Gunther Kraut 
Seit dem Schuljahr 1997/98 gibt es am FMG Sportklettern als Differenzierten Sport. 15 Schüler aus den Klassen 7 - 11, darunter 4 Mädchen, verbessern ihre Kletterfähigkeiten am Kletterturm des Turner-Alpenkränzchens Markt Schwaben. Der 15m hohe Turm bietet Routen vom Schwierigkeitsgrad 3 - 8 ! Die notwendige Ausrüstung (Sitzgurte, Seile, Karabiner usw.) hat uns der Elternbeirat zur Verfügung gestellt. Um auch im Winter klettern zu können, ist der Umbau des Kraftraum in unserer Dreifachturnhalle geplant. Die ca. 40cm² große Boulderwand soll in Eigenregie in Zusammenarbeit mit der Klettergruppe bis Februar 1998 fertiggestellt sein. Dann ist am FMG ganzjähriges Klettern möglich.