Mathematikwettbewerbe
Bereits in den letzten beiden Schuljahren erzielten Schüler des Franz-Marc-Gymnasiums bemerkenswerte Leistungen in mathematischen Wettbewerben.
In diesem Schuljahr nun erhöhte sich die Anzahl der Erfolge in fast schwindelerregende Gefilde und die Erfolgsmeldungen wollten gar kein Ende mehr nehmen. Besonders erfreulich ist vor allem die enorm zunehmende Leistungsbreite und der hohe Anteil an Mädchen.
Unser Gymnasium nahm heuer zum ersten Mal an der Mathematik-Olympiade teil. Diese besteht aus vier im Anspruch sich ständig steigernden Runden, wobei die Aufgaben nach Jahrgangsstufen differenziert sind.
Die erste Runde wurde als Hausaufgabe gelöst. Hier erzielten Stefanie Schraufstetter (K12) und Benjamin Regener (10C) je einen 1. Preis, Alexandra Schönberger (5B), Martina Winkels (5D), Stefan Siegert (6F) und David Winter (8B) je einen 2. Preis und Ricarda von Stackelberg (5B), Marion Freytag (6B) und Peter Keil (9C) einen 3. Preis. Eine Anerkennung wurde Cornelia Schüngel (6E), Akira Eiler (8D), Sebastian Huber (9C), Regina Deschermeier (10A) und Stefanie Krysiak (10D) zugesprochen.
In der zweiten Runde rauchten die Köpfe während einer vierstündigen Klausur. Einen 1. Preis errang auch hier Stefanie Schraufstetter, ein 2. Preis ging an Peter Keil und einen 3. Preis erzielten Alexandra Schönberger, Stefan Siegert, David Winter und Benjamin Regener.
Die dritte Runde bestand aus zwei (!) vierstündigen Klausuren. Das Niveau dieser Aufgaben war sehr anspruchsvoll. Dennoch behaupteten sich auch hier Alexandra Schönberger, David Winter und Peter Keil mit je einem 2. Preis sowie Benjamin Regener und Petra Augustin (8B) mit je einem 3. Preis. Eine Anerkennung ging an Stefan Siegert, Sebastian Huber, Stefanie Schraufstetter und Rüdiger Pakmor (K12).
Vergleicht man diese Ergebnisse mit den veröffentlichten Vorjahresergebnissen an bayrischen Gymnasien, so würden wir einen Spitzenplatz (unter den ersten drei) einnehmen, sowohl was die Breite des Teilnehmerfeldes als auch die Qualität der Leistungen anbelangt. Eine Bestätigung dieser Einstufung war die Einladung dreier unserer Mathe-Cracks für das Trainingslager Mathematik in Pleinfeld, nämlich Stefanie Schraufstetter, Peter Keil und David Winter. Es waren die 36 besten Schüler aus ganz Bayern qualifiziert, d.h., das Franz-Marc-Gymnasium stellte 1/12 der bayerischen Elite. In diesem Trainingslager wurde das Wettkampfteam (8 Teilnehmer) für die Bundesrunde, sozusagen das Finale, ermittelt. Peter und David waren noch zu jung, da dort nicht mehr differenziert wird. Aber Stefanie Schraufstetter qualifizierte sich für die Bundesrunde, die dann in der zweiten Maiwoche in Berlin ausgetragen wurde und in der sie immerhin eine Mittelplatz belegte.
In der ersten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik, der nur für die Mittelstufe ausgeschrieben ist, erzielten Peter Keil (9C) und Benjamin Regener (10C) je einen 1. Preis und Regina Deschermeier (10A) einen 2. Preis. Diese drei Schüler durften somit auch an der zweiten Runde teilnehmen und blieben auch dabei sehr erfolgreich: Benjamin Regener mit 100%, Peter Keil mit 92% und Regina Deschermeier mit 50% der zu erzielenden Punkte. Als Belohnung nahm Peter Keil an einem Seminar, welches in den Osterferien in Marquartstein stattfand, teil.
In der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 1999 erzielte Rüdiger Pakmor einen dritten Preis. Dieser ist nicht hoch genug einzuschätzen, würden doch selbst viele Mathematiklehrer an diesen Aufgaben verzweifeln.
Der diesjährige Bundeswettbewerbs Mathematik ...
Diese Erfolge zeigen, dass wir viele Talente an unserer Schule haben und dass die systematische Förderung dieser Talente in den Mathematik-Pluskursen Früchte trägt. Auch im nächsten Jahr werden wieder differenziert nach Altersstufen zwei Pluskurse „Mathematik-Olympiade", einer für Nachwuchstalente, einer für Fortgeschrittene angeboten. Auf eine ähnlich rege Beteiligung wie heuer freut sich
Anton Ackstaller