Strassenkinder
In allen größeren Städten Lateinamerikas (z.B. Cochabamba und Sao Paulo) findet man die "Polillas", die "Motten" - Kinder, die wie
Ungeziefer auf die anständigen Bürger wirken. Ihre Eltern hatten
einfach zuwenig Geld, um sich um sie zu kümmern. Als Zuhause bleiben ihnen nur die öffentlichen Straßen und Anlagen.
Dort ernähren sie sich von Gelegenheitsjobs, von Betteln, Stehlen und Dealen. Vor allem durch den Drogenanbau und -handel kommen sie früh mit Kokain und seinen Derivaten in Berührung. Ihre Lebenserwartung ist deshalb - und wegen brutaler Verfolgung, Aids und sonstigen Krankheiten - äußerst gering.
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