Schüler fragen nach - ein Zeitungsprojekt der Klasse 8D/Frau Goldberg-Hübschmann

Am Donnerstag , den 8. Februar , bot sich für uns, die Schüler der Klasse 8D des Franz-Marc-Gymnasiums Markt Schwaben, endlich die Gelegenheit mit einem Reporter der Ebersberger Zeitung persönlich über das Thema „Zeitung" zu sprechen und zu diskutieren. Hatten wir uns doch schon seit einigen Wochen damit beschäftigt. Einen Monat lang bekamen wir mit anderen Klassen zusammen die Ebersberger Zeitung, um anschließend Aufbau der Zeitung, verschiedene Ressorts, Textarten und sprachliche Eigenheiten unter die Lupe zu nehmen.

Herr Domke, Reporter der Ebersberger Zeitung, hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, unsere Fragen bezüglich der Zeitung zu beantworten. Doch bevor wir die Zettel, auf denen wir unsere Fragen geschrieben haben, „zücken" konnten , erklärte uns Herr Domke, er wolle einen Versuch starten und sofort waren alle nötigen Angaben , die man benötigt , um einen Bericht zu verfassen , an die Tafel geschrieben . An uns lag es jetzt in drei bis fünf Minuten einen Unfallbericht daraus zu gestalten . Kurze Zeit später lasen verschiedene Gruppen ihre Ergebnisse vor , welche in der achten Klasse sicher nicht schlecht gewesen wären . Ein Reporter aber würde diese Zusammenfassungen gerade einmal als Grundinformation bekommen , um daraus einen Bericht zu verfassen . Enttäuscht waren wir aber nicht ,da wir durch dieses treffende Spielchen einen kurzen , aber vielsagenden Einblick in das Berufsleben eines Reporters bekamen .

Nachdem wir nun mit dem Besprechen der von uns geschriebenen Berichte zu Ende gekommen sind , fiel die Aufmerksamkeit doch noch auf unsere Zettel , und aus der gemütlichen Gesprächsrunde wurde ein ebensolches Frage – und Antwortspiel .

Schon längst hat sich Herr Domke als überaus interessiert und offen gegenüber unseren Fragen erwiesen . Und so wagten wir es auch Fragen , wie „Was war ihr schönstes Erlebnis in ihrem Beruf ? " , oder „ Warum sind sie gerade zur Ebersberger Zeitung gegangen ? " ,zu stellen .

Interessant dürfte es auch gewesen sein , zu erfahren , welche Zeitung ein Reporter liest und welche er lesen sollte – nämlich die eigene und die der Konkurrenz – oder woher Reporter die Informationen , die er benötigt , bekommt . So erwiesen sich Internet , Rundfunk und Außenreporter wieder einmal als nur am zweit Nützlichsten , da es immer noch am Besten wäre selbst vor Ort zu sein , soweit dies möglich sein würde .

Auch erläuterte Herr Domke die Einstiegsmöglichkeiten in diesem Beruf , wobei ein abgeschlossenes Abitur oder sogar Studium sehr von Nutzen sein würden . Und einmal den Beruf ergriffen soll man keine schlechten Möglichkeiten haben , einen Karrierelauf zu starten . Für uns Jugendliche müsste aber vorerst ein Praktikum genügen .

Nachdem die wichtigsten Fragen geklärt waren , stellten wir uns noch schnell auf , um diese gelungene Deutschstunde , was aber nicht heißt , dass sie sonst langweilig ist , bildlich festzuhalten .

Insgesamt möchten wir uns noch herzlich bei Herrn Domke bedanken , der es uns möglich gemacht hat , kurz in das Berufsleben eines Reporters einzutauchen .

Das was uns von dem Besuch des Reporters übrig geblieben ist , ist eine viel konkretere Vorstellung davon , was es heißt bei der Zeitung tätig zu sein , und ein kleiner Bericht über diese so ganz andere Schulstunde , geschrieben von einem für vielen unbekannten Reporter namens DO.

Barbara Reiser, 8D