Ziel:

Unterrichtsformen/Unterrichtsabschnitte/Unterrichtsstunden/Projekte, die das Internet mit einbeziehen, werden im Internet dokumentiert. Es gibt zusätzlich eine ausführliche Anleitung und einen Kommentar mit Urteil des Lehrers zu jedem Projekt. Aufgegliedert nach Fächern und Klassen soll versucht werden, diese Projekte für jeden zugänglich zu gestalten, so dass auch andere Kollegen an anderen Schulen dies voll übernehmen können.

Entstehung:

Die Firma INTEL ermöglichte uns - durch eine großzügige Ausstattung mit 17 Laptops mit Zubehör - "mobile Internet-Klassenzimmer" einzurichten. Vorerst wurden 2 Klassenzimmern mit je 8 Anschlüssen ans Schulnetz und damit auch ans Internet vernetzt. Hier können andere Unterrichtsformen/Projekte, die das Internet mit einbeziehen können, eingesetzt und ausprobiert werden. Ab nächstem Jahr sollen alle Klassenzimmer vernetzt werden.

Die Einweihungsfeier findet am 17.01.2000 ab 10.00 statt. Die Präsentationsstunde "Die Alpen - ein gefährdeter Erholungsraum" ist sehr detailliert ausgearbeitet. Eine Vorbemerkung von OStD G. Dittmann

Sinn:

Schlüsselqualifikationen wie Team- und Kommunikationsfähigkeiten

sollen hierbei ausgebildet werden: (Lernzirkel haben ja das gleiche Ziel.)

Die Schüler sind ungeduldiger, agressiver geworden, sie können sich schlechter konzentrieren, suchen mehr Bestätigung und Zuwendung. Um so mehr ist ein abwechslungsreicher Unterricht für das Wohlbefinden der Schüler wichtig. Der Lehrer der Zukunft ist Manager, Sozialarbeiter, Jobberater, mehr Lerntrainer als Stoffvermittler. Fächerübergreifende Projekte sind sinnvoll - wenn auch nicht immer leicht, da der Lehrplan hier oft nicht günstig aussieht.

Schüler sollen nicht nur passiv zu - oder daran vorbei hören, sondern selbst über den Stoff miteinander reden, sich ihn erarbeiten und auf Lernplakaten oder im freien Vortrag präsentieren können.

In Gruppenarbeit mit zufälliger Zusammensetzung wird die Team- und Kommunikationsfähigkeit geübt - ebenso auch, wenn das Gruppenergebnis in kurzen Stegreifvortrag präsentiert wird - ebenfalls von Zufallskandidaten.

Schüler müssen lernen,

- wie sie sich ihre Arbeitszeit selbständig einteilen können,

- sie müssen ihre Begabung richtig einschätzen,

- erkennen, wann sie die Unterstützung anderer brauchen

- oder wann die anderen sie selbst brauchen

- selbständiger arbeiten und kritikfähig werden

- in Gruppen mit anderen sich auseinander zu setzen.

Beim sinnvollen Umgang mit dem Internet ist es weiterhin auch wichtig:

- erkennen, ob die Quelle gut und ohne Fehler ist

- wissen, wie sie sich gute Informationen möglichst schnell beschaffen.

- wie man Teile in "Word" oder "Powerpoint" aufbereitet.

Diese Abwechslung ist vor allem beim Einsatz vom Internet gegeben: Lebendiger Lokaltermin, im Labor, einer Kirche, im Theater oder auf einer Weltausstellung.

So erleben Schüler z.B. Geografieunterricht vor Ort: am Kraterrand des Vesuvs, vor den Pyramiden von Gizeh, am Nordpol,...